Warum ein Stahlwandpool die beste Wahl für Ihren Garten ist
Ein Stahlwandpool ist ein echter Klassiker unter den Gartenpools – und das aus gutem Grund. Der verzinkte Stahlmantel sorgt für hohe Stabilität und die Folie ist widerstandsfähig gegen Risse und UV-Strahlung. Handlauf und Bodenschienen sind aus langlebigen PVC.
Im Vergleich zu aufblasbaren Quick-Up-Pools oder einfachen Frame-Pools ist ein Stahlwandbecken deutlich langlebiger und stabiler – und dennoch wesentlich günstiger als ein GFK- oder Betonpool.
Ein weiterer großer Vorteil von Stahlwandpools ist, dass man die Poolfolie und Handlauf sehr leicht austauschen kann. So lässt sich der Pool später ganz einfach erneuern oder reparieren.
Damit bietet der Stahlwandpool den goldenen Mittelweg zwischen Qualität, Preis und Aufwand. Ob als freistehendes Aufstellbecken oder als teilweise oder komplett eingelassener Pool – die Bauweise ist flexibel und passt sich Ihren Bedürfnissen perfekt an.
Die richtige Form finden: Rund, Oval oder Achtform?
Rundbecken – der Klassiker
Der Rundpool zählt zu den absoluten Klassikern unter den Gartenpools. Besonders beliebt sind Stahlwand-Rundbecken, da sie dank ihrer einfachen Bauweise zu den am leichtesten und schnellsten zu montierenden feststehenden Schwimmbecken gehören.
Dank ihrer selbsttragenden Stahlkonstruktion können Rundpools mit einer Tiefe von 1,20 m oder 1,35 m vollständig freistehend aufgebaut werden – Erdarbeiten sind in diesem Fall nicht erforderlich. Modelle mit 1,50 m Tiefe müssen hingegen aus statischen Gründen mindestens 50 cm in den Boden eingelassen werden. Grundsätzlich lassen sich jedoch nahezu alle runden Stahlwandbecken auch vollständig versenken, wenn ein eingelassener Pool bevorzugt wird.
Durch ihre runde Form eignen sich diese Pools ideal zum entspannten Planschen und Relaxen. Mit einer optionalen Gegenstromanlage kann ein Rundpool ab Ø 3,50 m jedoch problemlos auch zum Schwimmtraining genutzt werden – so bleiben Sie im eigenen Gartenpool stets in Bewegung, ohne eine Bahn zu wenden.
Ovalbecken – der Elegante
Der Stahlwand-Ovalpool überzeugt durch seine elegante Form und wird in jedem Garten zum echten Blickfang. Besonders beliebt ist diese Poolform, weil sie durch ihre Länge ideal zum Schwimmen und Bahnziehen geeignet ist – ganz bequem im eigenen Garten. Im Vergleich zu einem Rundpool benötigt ein Ovalpool dabei weniger Breite, um die gewünschte Länge zu erreichen.
Stahlwand-Ovalbecken werden in der Regel mindestens zu zwei Dritteln im Boden versenkt und an den Längsseiten mit Stützwänden aus Hohlblocksteinen stabilisiert. Die Rundungen des Beckens werden zusätzlich mit Magerbeton hinterfüllt, um eine dauerhafte Stabilität zu gewährleisten. Die Becken sind in Tiefen von 1,20 m, 1,35 m und 1,50 m erhältlich. Da Ovalpools ohnehin vollständig eingebaut werden und damit ein gewisser Installationsaufwand verbunden ist, entscheiden sich viele Käufer bevorzugt für die tiefere Variante mit 1,50 m.
Achtformbecken – der Besondere
Der Stahlwand-Achtformpool ist die ideale Wahl für alle, die sich ein langgestrecktes Schwimmbecken wünschen, dieses aber – im Gegensatz zu einem Ovalpool – nicht vollständig im Boden versenken möchten oder können. Im Lieferumfang unserer Achtformpool-Modelle ist eine Stahl-Stützkonstruktion enthalten, die aus zwei Seitenträgern besteht, welche an der Unterseite durch einen sogenannten Grundträger verbunden sind. Diese Konstruktion wird bereits beim Gießen der Bodenplatte integriert. Auf diese Weise kann das Achtformbecken bei einer Tiefe von 1,20 m oder 1,35 m frei aufgestellt werden. Bei einer Beckenhöhe von 1,50 m muss der Pool jedoch, ähnlich wie ein Rundbecken, mindestens 50 cm tief in den Boden eingelassen werden.
Aufstellen oder Einbauen? So wird Ihr Stahlwandpool montiert
Der freistehende Aufstellpool
Ideal für Mieter, Einsteiger und alle, die es unkompliziert mögen. Wichtig: Der Untergrund muss absolut eben und tragfähig sein – etwa verdichteter Boden oder idealerweise Betonplatten. So bleibt Ihr Pool stabil und langlebig.
Der (teil-)versenkte Einbaupool
Wer eine dauerhafte Lösung sucht, entscheidet sich für den Einbau im Boden. Diese Variante wirkt besonders hochwertig und fügt sich harmonisch in die Gartengestaltung ein. Dazu sind Erdarbeiten, eine Beton-Bodenplatte und eine Magerbeton-Hinterfüllung erforderlich, um die Stahlwand zu stabilisieren.
Hinweis: Nicht jeder Stahlwandpool ist für den Erdeinbau geeignet – achten Sie auf unsere Artikelbeschreibungen!
Worauf Sie beim Kauf achten müssen: Wichtige Kriterien
Ein hochwertiger Stahlwandpool überzeugt durch durchdachte Details:
- Stärke der Stahlwand: Je dicker die Wand, desto stabiler der Pool. Darauf sollte man besonders bei größeren Becken oder Einbaupools achten. Bei kleinen Pools mit 0,90 m Tiefe reicht eine 0,4 mm starke Stahlwand aus, bei den größeren Pools sollte schon 0,7 – 0,8 mm Stärke vorhanden sein.
- Poolfolie (Innenhülle): Unsere Folien sind widerstandsfähig gegen Risse und UV-Strahlung. Unsere Pool Komplett-Sets werden immer mit Folie mit Einhängebiese ausgeliefert. Die Stärke der Folie ist auf die Stärke der Stahlwand abgestimmt und reicht von 0,6 mm bis 0,8 mm Stärke. Können beide Stärken gewählt werden, empfiehlt sich die stärkere Folie.
- Handlauf: Hier unterscheiden wir in Standard Handlauf und Funktionshandlauf. Wichtig wäre die Wahl eines Funktionshandlauf bei eingelassenen Pools, wo eine Umrandung mit Beckenrandsteinen o.ä. geplant ist, die bis über den Handlauf reichen soll. Wenn man dann bei einem Folienwechsel nicht die ganze Umrandung wieder abbauen möchte, empfiehlt sich der Funktionshandlauf. Bei diesem wird die alte Folie vorsichtig unterhalb des Handlaufs abgeschnitten und die neue Folie kommt in die dafür vorgesehene Nut. Die neue Folie sollte dafür eine Keilbiese haben.
- Pooltiefe: Welche Pooltiefe für Sie die richtige ist, hängt davon ab, welche Ziele und Wünsche Sie erfüllen wollen:
- 0,90 - 1,20 m – ideal für Kinder & Planschen
- 1,35 m – vielseitiger Kompromiss
- 1,50 m – echtes Schwimmgefühl, meist für Einbaupools
- Filteranlage: Die Leistung der Filteranlage ist entscheidend für sauberes Wasser – achten Sie auf die passende Größe und Durchflussmenge. Bei den Pool Komplett-Sets ist immer eine passende Filteranlage dabei, beachten Sie trotzdem, ob diese , falls Sie weitere Technik, wie Wärmepumpe oder Solar einbauen wollen, ausreichend ist. (Tipp: Entdecken Sie unsere Filteranlagen!)
Das richtige Zubehör für Ihren Stahlwandpool
Damit Ihr Poolerlebnis perfekt wird, gehört das passende Zubehör einfach dazu:
Ohne diese funktioniert der Wasserkreislauf nicht. Und ohne diesen bekommt man innerhalb kürzester Zeit Probleme mit der Wasserqualität.
- Sicherheit: Poolleiter – Tiefbecken- oder Hochbeckenleiter
Um bequem in den Pool ein- und auszusteigen ist eine Poolleiter unerlässlich. Ob es eine Tiefbeckenleiter oder eine Aufstellleiter sein muss, ist abhängig von der Art des Poolbaus.
- Pflege & Komfort: Bodenschutzvlies, Poolabdeckung (Sommer & Winter), Poolheizung (Solar oder Wärmepumpe), Gegenstromanlage
Ein Bodenschutzvlies sollte unter die Folie. Nicht nur, dass es Pflanzen, Wurzeln o.ä. daran hindert, von unten die Folie zu beschädigen, es bietet auch Isolierung gegen Kälte und Wärme.
Nicht zu vergessen, dass es angenehmer und bequemer ist, darauf zu stehen.
Mit einer Poolabdeckung kann man das Poolwasser vor Schmutz und Wärmeverlust schützen. Gerade im Winter, wenn der Pool über mehrere Wochen ungenutzt dasteht und keine Filterung besteht, sollte das Wasser abgedeckt werden.
Eine Poolheizung kann optional dazu bestellt werden. Sind die baulichen Voraussetzungen gegeben, kann mit Solar gearbeitet werden. Eine weitere Möglichkeit ist, das Poolwasser über eine Wärmepumpe zu erwärmen. Es ist in jedem Fall eine Maßnahme, mit der Poolsaison eher anzufangen, bzw. sie später zu beenden.
Eine Gegenstromanlage ist für diejenigen Schwimmer gedacht, welche den Pool auch dafür nutzen wollen, um in fit zu bleiben und Sport zu treiben. Diese macht aber nur Sinn, wenn das Becken mindestens 3,00 m breit und 3,50 m lang ist, um genügend Platz zu haben.
Entdecken Sie auch unser umfangreiches Pool-Zubehörsortiment für Reinigung, Pflege und Sicherheit.
Häufige Fragen (FAQ) zu Stahlwandpools
Wie lange hält ein Stahlwandpool?
Bei guter Pflege und korrektem Aufbau kann ein Stahlwandpool 15 bis 25 Jahre oder länger genutzt werden.
Brauche ich immer eine Bodenplatte?
Für Einbaupools zwingend erforderlich, bei Aufstellpools dringend empfohlen für Stabilität und Schutz vor Bodensetzung.
Kann ich einen Stahlwandpool selbst aufbauen?
Ja! Runde Modelle lassen sich mit 2–3 Personen problemlos montieren. Für den Einbau im Boden sind handwerkliche Kenntnisse erforderlich.
Wie überwintere ich meinen Stahlwandpool richtig?
Den Wasserstand unter die Einlaufdüse senken, Überwinterungsmittel zugeben, Leitungen entleeren und mit einer Winterabdeckung schützen – das Wasser bleibt über dem Winter im Becken.